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Test
N.O.V.A. - Near Orbit Vanguard Alliance Test
Artikel erstellt von TripleZero am 08.02.2010 | 0 Kommentar(e)
Medium:
iTunes Store
Genre:
First-Person Shooter
Entwickler:
Gameloft
Publisher:
Gameloft
Release:
16.12.2009
Release-Preis:
ca. 6 EUR
Spieler (online):
1-2 (2-4)
Screenshots:
Seiten (2): [1] | 2 | weiter

Wenn man an die letzten Jahre zurückdenkt, fallen einem nur wenige absolute Blockbuster-Titel auf den verschiedenen Systemen ein, die es auch geschafft haben, die Verkaufszahlen eben jener Hardware ordentlich anzukurbeln. Das sind auf den großen Konsolen mit Sicherheit Titel wie Uncharted (PS3) oder auch Halo (Xbox 360). Letztere Videospiel-Reihe hat man sich beim Branchenriesen für mobile Unterhaltung, Gameloft, nun zum Vorbild genommen, um für die mobilen Geräte von Apple eine ähnliche Umsetzung zu entwickeln. Herausgekommen ist bei der Veröffentlichung im Dezember 2009 der Titel Near Orbit Vanguard Alliance (kurz: N.O.V.A.).

Schon während der Entwicklung ist es Gameloft gelungen, durchaus große Aufmerksamkeit auf N.O.V.A. zu richten. Schließlich sind eine beachtliche Zahl von Entwicklern und nicht gerade wenige finanzielle Ressourcen in ein aufwendiges Produkt gesteckt worden. Das Ergebnis lässt sich in den Bereichen Geschichte, Technik und Spieldesign wie ein sauber geführter roter Faden bezeichnen. Der Science-Fiction-Shooter spielt natürlich in einer bewusst gewählten Endzeitstimmung. Die Erde ist unbewohnbar geworden und die Menschen haben sich auf im Weltall installierte Satelliten, "Near-Orbitals" genannt, zurückgezogen. Dort machen ihnen die „Richter“, eine feindliche Alien-Rasse, nun ordentlich Dampf. Für ruhige Gespräche mit anschließender Friedenspfeife ist es natürlich schon zu spät. Deswegen muss die Near Orbit Vanguard Alliance antreten, um die Menschheit zu retten. Euer Charakter, Kal Wardin, eigentlich schon im Ruhestand, wird schnell wieder aktiviert um mit euch nach einer kleinen Tutorial-Mission in 12 spannende Einsätze im Kampf gegen die Aliens einzusteigen.

Erstaunlich dabei ist, wie schnell ihr euch aus der Ego-Perspektive heraus an die unheimlich weiche und gut steuerbare Kontrolle des Spiels gewöhnt. N.O.V.A. führt euch im Verlauf der durchaus mehrstündigen Einzelspieler-Kampagne durch Level verschiedener Art. Dabei bewegt ihr euch häufig auf der gleichen Ebene. Höhenunterschiede werden oft durch Aufzüge oder Rampen ausgeglichen. Nur selten müsst ihr euer eigenes Geschick in klassischen Sprungeinlagen von Plattform zu Plattform beweisen. Das gelingt als einer der wenigen Punkte im Steuerungsbereich auch etwas unbefriedigend. Gut, dass auf Seiten der Entwickler hier auch kein Schwerpunkt gelegt wurde. N.O.V.A. spielt sich sonst sehr unaufgeregt und flüssig. Ihr lauft von Raum zu Raum und begegnet dabei großen und kleinen Gegnern. Während die einen euch nur angreifen, indem sie auf euch zulaufen und an euch festhacken, gibt es andere Gegner, die mit brachialer Feuerkraft auf euch ballern. Mit euren verschiedenen Waffen (Pistole, Schrotflinte, MG-Schnellfeuerwaffe etc.) habt ihr die Gegner auf einfachen Schwierigkeitsgraden aber eigentlich immer unter Kontrolle. Eine Besonderheit greift hier in Sachen Gesundheit bzw. Energiebalken. Ähnlich wie beim großen Vorbild Halo sinkt eure Gesundheit bzw. eure Energie bei Beschuss. Geht ihr kurz in Deckung, regeneriert sich euer Held von ganz alleine. Ähnlich wie in den jüngsten Entwicklungen für das iPhone bzw. den iPod Touch (z.B. GTA: Chinatown Wars) machen touchbasierte Minispiele in Titeln wie N.O.V.A. unheimlich viel Sinn. Sie wirken keineswegs aufgesetzt oder störend und lassen sich ganz instinktiv mit den Fingern lösen. Schafft ihr diese Spiele, könnt ihr Munitionskisten oder Tore öffnen, um das Spiel erfolgreich fortsetzen zu können.

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